Wir waren über 5 Stunden mit dem Zug und dem Bus unterwegs. Doch Langeweile kam dabei nicht auf! Noch im vorherigen Schuljahr konnten die Schüler und Schülerinnen drei von fünf Halbtags-Aktivitäten wählen (Hochseilgartenklettern, Reiten, Rockclimbing, Bockerl und Off-road-scooter). Man wurde nach Klasse und der jeweiligen ausgewählten Module in Gruppen eingeteilt, sodass nie zu viele Schüler derselben Aktivität nachgingen. So waren wir meist vormittags bei den Stationen und hatten den Nachmittag für uns. Außer den oben genannten Aktivitäten gab es noch viele andere. Zum Beispiel gab es einen Schwimmteich, den man aber auf Grund des Wetters leider nicht oft nutzen konnte. Außerdem konnte man die “flying fox“ Bahn ausprobieren wobei man sich an einem Seil gesichert aus einem Fenster stürzte und dann an einem Seil durch die Luft sauste. Es gab auch einen Skaterplatz und einige Trampoline, die immer in Benützung waren. An manchen Abenden gab es etwas Besonderes wie zum Beispiel ein Ritteressen oder einen Grillabend. Da die Zimmer klein aber gemütlich waren, machte uns auch das schlechte Wetter nichts aus. Die Duschen und WCs waren nicht im Zimmer, doch wir hatten im Allgemeinen keine Probleme damit. Wenn wir uns im Speisesaal oder anderen Räumen einfinden sollten, wurde uns das per Lautsprecher mitgeteilt. Wir wurden auch durch den Lautsprecher aufgeweckt, was manche Schüler nicht so sehr gefreut hat.
Was uns ewig in Erinnerung bleiben wird ist der nervige Ohrwurm: „Wir freu´n uns!“ der nach jeder Lautsprecherdurchsage eingespielt wurde! Doch im Großen und Ganzen waren es sehr lustige fünf Tage!