Staunend fand sich am Nachmittag des 18.11.2011 eine Gruppe von Oberstufenschülern aus Wien und Niederösterreich, darunter auch einige Schülerinnen der 7A und 7B, in dem Salon rouge ("roter Salon") des Institut Français de Vienne wieder, der aussah, als könnte Louis XIV höchstpersönlich jeden Moment eintreten, aber die Person, auf die gewartet wurde, war nicht er, sondern der Schriftsteller und gebürtige Pariser Gilles Abier.
"J'me sens pas belle" (dt. "Ich fühle mich nicht schön") von Abier das erste der vier Bücher, die für den heurigen Prix des Lycéens Autrichiens gelesen werden, bei dem es darum geht, dass Schüler aus ganz Österreich vier französische Bücher lesen, anschließend die Autoren treffen, um ihnen Fragen über die Bücher und das Dasein als Autor zu stellen und sich mit ihnen zu unterhalten, um schlussendlich zu entscheiden, welcher der vier Romane ihnen am besten gefiel.
Abier beantwortete die Fragen des neugierigen Publikums zu seinem Roman, der unter anderem Themen wie Migration, Asyl, Selbstbewusstsein und zwischenmenschliche Beziehungen behandelt, aber auch zu seiner Person, geduldig, offen und freundlich.
Karolina Heidinger, 7B