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Bildnerische Erziehung | Galerie 08/09 | Galerie 07/08 Bildnerische ErziehungDie Ablehnung der Kunst, die zurückschlagende Diffamierung der Kunst als Fossil und die Ausklammerung der Kunst aus Erziehung und Unterricht bedeutet die Bankrotterklärung sogenannten kritischen Bewußtseins. Dagegen steht die Absicht, fortschrittliche Elemente der Tradition bruchlos zu übernehmen und mit der Einsicht in die gesellschaftliche Lage der Produzenten und Rezipienten einen Zugang zur Kunst zu ermöglichen. Für die Situation in der Schule ist das von besonderer Wichtigkeit, denn die Möglichkeiten des Zugriffs bei ästhetischen Phänomenen sind einerseits von dem durch das herrschende Interesse lizensierten Schönen und der spezifischen Sozialisation des einzelnen unterworfen. Das zeigt die Abhängigkeit der Entwicklung von Qualitätskriterien von dem jeweiligen Erfahrungsbereich, und davon abstrahiert ja die Formanalyse und die Gestaltpsychologie.
Lukacs, G., Literatursoziologie, Neuwied 1961, S.226f. in: Rudolf Dirisamer, Gernot Figlhuber, Wolfgang Werner, Marginalien zur Kunstpädagogik, Jugend und Volk, Wien München 1976. SchlangenSchrottplatzSeefahrer nach Paul KleeStehende Figur, KleinplastikPortraitsStillleben MalkastenZerknülltes Papier
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