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2011 | 2010 | 2009 | 2008
Pilgrim 2011
Das diesjährige PILGRIM-Projekt fand im Rahmen des österreichweiten Sozialprojektes „72h ohne Kompromiss“ statt, das von Ö3 und YoungCaritas initiiert wurde.
Unser Ziel war es, dass die SchülerInnen aus den verschiedenen Schulen sich gemeinsam für eine Sache engagieren. Es standen sieben Projekte zur Auswahl. Aufgrund der hohen Anmeldungszahl (153 SchülerInnen!) wurden unterschiedlichste Projekte in Purkersdorf in Angriff genommen und verwirklicht.
Zeit: 21./22. Oktober 2010 (Beginn Do. um 13:30, Ende Fr. ca. 17:00) Teilnehmer: Josef Schöffel Mittelschule, SPZ, Gymnasium, Kath. und ev. Pfarre Purkersdorf, Stadtgemeinde Purkersdorf, Samariterbund, Rotes Kreuz Jugendliche: 153 (+ ca. 20 Erwachsene) Projektverantwortlicher: Mag. Stefan Sampt Teilnehmer: Claudia Schmidt (NMS), Dr. Veronika Balau, Dr. Afsaneh Rehart (SPZ), Toni Binder, Kirnberger Hans, Herta und Helmut Unterberger, Hubert Friedmann, Kaplan Mag. Dimitry Merenich, Mag. Harald Köck, Julia Böhm, Mag. Inge Preiß, Margit Gaugusch, Mag. Daniela Holzmeier, Mag. Andrea Blümel, Mag. Gabi Ender, Christine Klissenbauer

Projekte:
1. Künstlerische Gestaltung des Verabschiedungsraumes im SeneCura
SchülerInnen gestalten mit dem BE-Lehrer Prof. Harald Köck den Verabschiedungsraum im SeneCura. Es soll ein multireligiöser Raum werden, der für alle Religionen und Konfessionen zugänglich ist. SchülerInnen überlegen bereits im Unterricht wie sie den Raum gestalten können. Mit Hilfe von Computersimulationen können sie bereits erste Versuche unternehmen und vieles ausprobieren. Im Rahmen des Projektes wird die Idee dann umgesetzt.
Zuerst machten wir es uns im BE Saal gemütlich und stimmten und mit passender Musik auf die kommende künstlerische Aktivität ein. Anschließend fingen wir an Farben zu mischen als auch Malunterlagen vorzubereiten. Bald darauf begannen wir mit der Grundierung der Leinwände die später zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammen gesetzt werden sollten.
Wir kombinierten die bizarrsten Farbvariationen und ließen unserer Kreativität freien Lauf. Andere arbeiteten tüchtig an den Linolschnitten die dann als Stempel für das Hexagon der Religionen dienen sollten. Danach entfalteten wir unsere Kreativität abermals um zwei Leintücher für die Decke des Verabschiedungsraumes zu gestalten. Wir waren sehr bemüht den besagten Raum möglichst schön zu dekorieren um den dort Verstorbenen und deren Angehörigen eine möglichst passende Möglichkeit zur Verabschiedung zu geben. Dabei amüsierten wir uns durchaus köstlich und entdeckten manch künstlerische bisher verborgene Ader in uns. Wir hoffen unsere durchaus ernst genommene Aufgabe einigermaßen gut bewältigt zu haben.
Dabei waren: Mathias Brandstetter, Astrid Stoll, Laura Kilzer, Kristina Kapounek, Dora Frauscher, Hanna Strassl, Sarah Matousek, Leon Sufajzl, Jonas Reiter, Maxi Cypris, Kira Schicho, Judith Kühleitner,
Astrid Stoll & Laura Kilzer


2. 1 kg – Aktion: Lebensmittelsammlung für Menschen in sozialer Notlage
Die SchülerInnen verteilen sich in dreier Gruppen auf die Supermärkte (Billa, Spar, Bipa, DM, Lidl, Hofer) und bitten im Rahmen dieser Aktion um Lebensmittel und Hygieneartikel für Menschen in sozialer Notlage. Die Artikel werden im Pfarrheim gesammelt und am letzten Tag von den Betreuern der Grundversorgungseinrichtung Robert-Hammerling-Gasse der Caritas abgeholt.
Die 1kg-Aktion Zuerst haben wir uns in kleinere Gruppen aufgeteilt, danach sind wir zu den Supermärkten gegangen und haben uns dort vor den Eingängen aufgestellt. Wir haben die Leute angesprochen und ihnen erklärt worum es bei dieser Aktion geht. Die meisten waren sehr freundlich und haben uns etwas mitgebracht. Das Wetter war zwar nicht schlecht aber es war trotzdem sehr kalt und so machten wir immer wieder kürzere Pausen. Mit unseren selbstgemachten Plakaten konnten wir den Menschen noch besser zeigen worum es bei dieser Aktion geht. Die Flyer und Aufkleber wurden von den Leuten gerne angenommen, vor allem den älteren Menschen hat es sehr geholfen. Die kleineren Kinder waren oft sehr begeistert und haben ihre Eltern gebeten uns doch etwas mitzubringen. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, war es trotzdem ein sehr erfolgreicher Tag.


3. Säuberung der Bäche in Purkersdorf
Die SchülerInnen werden mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet. Es gibt 7 Gruppen mit je ca. 12 Schülerinnen die einen vorher festgelegten Abschnitt säubern. Die Müllsäcke werden an festgelegten Sammelpunkten deponiert und von den Mitarbeitern der Gemeinde Purkersdorf abgeholt.
Heute, 21.10., cooler Tag! Haben ab 13:00 in ganz Purkersdorf und Gablitz (Niederösterreich) Müll gesammelt. Waren bis 18:00 unterwegs und haben etwa 40 große Säcke vollgefüllt. Dann hat’s im Pfarrheim ein gutes Essen zum Aufwärmen gegeben. War eine echt tolle Aktion und hat auch Spaß gemacht. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal. Lg Mari, Chrisi, Michi, Anna (:
4. Mitarbeit bei Samariterbund (Essen auf Rädern, Transportdienst)
Die SchülerInnen können ab 16 Jahren beim Samariterbund mitmachen. Geboten wird ein 12 Stunden Dienst, Fahrt mit „Essen auf Rädern“, Krankentransporte, ... Die SchülerInnen sollen die sozialen Nöte von Menschen in ihrer Umgebung kennenlernen, Ängste abbauen und vielleicht einen anderen Zugang zu sozialer Tätigkeit und Engagement bekommen.
Im Rahmen des 72-Stunden-Projekts besuchten fünf OberstufenschülerInnen des BG/BRG Purkersdorf den Samariterbund Purkersdorf.Einer Einsatzgruppe zugeteilt fuhren wir einen Tag lang bei diversen Einsätzen mit und lernten den Dienstalltag eines Rettungssanitäters kennen. Hauptsächlich Zivildiener, aber auch Freiwillige und Hauptberufliche waren unter den Sanitätern Es war ein sehr interessanter Tag und eine Möglichkeit für die Buben einen Einblick in das Leben als Zivildiener zu bekommen.
5. Mitarbeit beim Roten Kreuz
Fahrt mit „Essen auf Rädern“, Krankentransporte, ... Die SchülerInnen sollen die sozialen Nöte von Menschen in ihrer Umgebung kennenlernen, Ängste abbauen und vielleicht einen anderen Zugang zu sozialer Tätigkeit und Engagement bekommen
6. SPZ – Adaptierungen im Container (Ausmalen, …)
Das SPZ (Sonderpädagogische Zentrum) musste heuer wegen Umbau in einen Container übersiedeln. Es sind daher viele Dinge noch zu erledigen. Im Rahmen dieses Projektes wollen wir gemeinsam mit SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen die Klassen ausräumen und bunt gestalten (ausmalen).
7. Revitalisierung des Kleinkinderspielplatzes auf der Pfarrwiese
Beim letzten 72h -Projekt wurde ein Kleinkinderspielplatz auf der Pfarrwiese der Pfarre Purkersdorf errichtet. Nach 2 Jahren hat alles ein bisschen darunter gelitten. Die SchülerInnen sollen das Klettergerüst und die Schaukel streichen, Schäden beheben, die Sandgrube säubern, ...
Unser Projekt beim „72 Stunden Projekt“ war die Revitalisierung des Kinderspielplatzes beim Pfarrheim. Der Spielplatz musste neu angestrichen werden, die Bretter mussten neu fest geschraubt werden und das Holzdach eines Spielturms musste neu gemacht werden. Außerdem waren zwei Holzbalken zur weiteren Fixierung nötig. Wir haben zusammen das Gerüst angestrichen, während die Betreuer vom Pfarrheim die Bretter fest geschraubt haben. Danach haben wir die Balken geschliffen, die dann von den Betreuern angebracht wurden. Schließlich haben wir noch mal drüber gestrichen und waren fertig. Es war eine einfache Arbeit und wir waren schnell fertig.
8. Verpflegung
Verpflegt wurde das ganze Team - wie in den letzten Jahren - von einem ca. 10 köpfigen Team rund um Fam. Unterberger. Allein die Verköstigung macht Lust auf ein „nächstes Mal“.
Programm:
Donnerstag, 21.10.2008 13:30 Treffen beim Pfarrheim Purkersdorf 13:30 Arbeitsaufteilung 18:00 Abendessen im Pfarrheim anschl. gemeinsam spielen, … Duschmöglichkeit im Gymnasium + Übernachtung!! Freitag, 22.10.2008 8:00 Frühstück 8:30: Arbeitseinteilung 12:00 Mittagessen Kurze Mittagspause Ab ca. 14:00 Uhr: Arbeitseinteilung Ca. 17:00 Uhr Ende des Projektes – je nach Fertigstellung
Die Idee die dahinter steckt: Jugendliche machen Österreich „drei“ Tage lang zum Schauplatz gelebter Solidarität!
Die Idee ist so einfach wie bestechend: Innerhalb von 72 Stunden lösen Jugendliche in einer Gruppe von 5-20 Personen eine gemeinnützige Aufgabe. Denn „ohne Kompromiss“ bedeutet auch, dass sie im Vorfeld nicht wissen, was in den nächsten 72 Stunden auf sie zukommt. Nach dem Startschuss der 72 Stunden heißt es Ärmel hochkrempeln, kreativ sein, improvisieren und powern bis zur letzten Sekunde.
Die Aufgaben sollen eine Herausforderung sein, aber keine Überforderung. Es kann an die Grenzen gehen, Neues ausprobieren, Fremdes kennen lernen, Vorurteile und Berührungsängste abbauen und neue Freundschaften schließen. Mit Engagement sollen sie Menschen helfen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen: Obdachlosen, Flüchtlingen, Menschen in Altenheimen, psychisch Kranken, Flüchtlingen - nicht aus Mitleid, sondern weil sie mit ihrem Engagement etwas ändern können und auch, weil es Spaß macht, sich für die Belange anderer einzusetzen.
Zeitgleich in ganz Österreich werden mehr als 5000 Jugendliche in 400 einzelnen Projekten zeigen, dass viele helfende Hände in nur 72 Stunden Großartiges bewirken können. Projektkriterien Die Qualität der einzelnen Projekte ist ein großes Anliegen. Daher sind wir bei der Projektplanung folgende Kriterien zu beachten: • „Solidarisches Handeln“: Die Aufgabe muss Menschen (Gruppen) zugute kommen, die benachteiligt sind bzw. am Rand der Gesellschaft stehen. • Ökologische Projekte dienen der Erhaltung unseres Lebensraumes. • TeilnehmerInnen werden gefordert, dürfen aber nicht überfordert sein (zeitfüllend). • TeilnehmerInnen dürfen ideologisch nicht vereinnahmt werden. • Eine Aufgabe soll den „Rahmen des Üblichen“ sprengen. • In Betreuungssituationen (z.B Altenheime,...) darf nicht oder nur unter verantwortlicher Begleitung eingegriffen werden. • Das Ziel der Aufgabe muss transparent sein. • Aufgaben werden in den 72 Stunden abgeschlossen, d.h. für die Jugendlichen entstehen keine Folgeverpflichtungen. • Eine Aufgabe muss sich finanziell selber tragen. • Weiter Info unter www.72h.at
DANKE an alle Sponsoren: Stadtgemeinde und rk Pfarre Purkersdorf, Raika Wienerwald, Fa. Dewanger, ERSTE Bank, SeneCura, Stadtheuriger Ullmann, KIKA Wien West, Fa. Gittis

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