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Pilgrim 2013

0. Welche Themen der Nachhaltigkeit sind betroffen:
Ökologie – Ökonomie – Soziales – Spiritualität
(Zutreffendes farblich markieren/unterlegen)

 

1. Überblick über Intention des Projektes:     (aus dem Datenblatt übernehmen)
z.B. Idee und Hintergrund des Projektes,
Ausgangssituation der TeilnehmerInnen, Motivation, Begegnungscharakter des Projektes

2. Materialien, die Durchführung und Ablauf des Projektes verdeutlichen (in Wort und Bild):  Begegnungen, Veranstaltungen, Plakate, Zeitpläne, Auswirkungen, Folgeaktivitäten usw.

 

Auch dieses Jahr fanden im Rahmen des Jugendprojektes „72 Stunden ohne Kompromiss“ drei Projekte mit unserer Schule statt. Gemeinsam mit der NMS, dem SPZ Purkersdorf, der Musikschule, kath. Pfarre, Totes Kreuz und den Seniorenzentren SeneCura und Hoffmannpark wurden drei Projekte organisiert:

 

  1. Künstlerische Gestaltung eines Gebets-und Meditationsraumes in der Seniorenresidenz Hoffmannpark
  2. Miteinander – jung und jünger: Gemeinsam singen, trommeln, basteln, malen, riechen, fühlen, schmecken, … mit den Bewohnern der Seniorenresidenz Hoffmannpark
  3. miteinander – füreinander: Fächerübergreifendes und künstlerisch-soziales Literaturprojekt mit dem Sozialzentrum SeneCura

 

ad1.)Projektarbeit: Gestaltung eines Raumes im Hoffmannspark durch das BGIBRG Purkersdorf unter der künstlerischen Leitung von Harald Koeck Projektidee: Meditationsraum

Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=J8Rm7aLyK8E&feature=youtu.be

 

Die Wiener Werkstätte unter der Leitung von Josef Hoffmann entwickelte einen eigenen, höchst eleganten Stil. Grundform des Ornaments und eine Art Markenzeichen wurde das Quadrat.

Was gibt diese geometrische Grundfigur, diese Urform alles her? Eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt, eine vergnügliche Lektion in moderner und abstrakter Kunst.

Beispiel:Kontrastgitter nach Hering (oben) und Täuschung an einem Quadrat: Beim Betrachten des weißen Punktes erscheinen die kleinen Flächen, die sich als „Kreuzungen“ zwischen den Ecken der Quadrate ergeben (oder als Schnittpunkte der weißen Linien) grau. Als Erklärung dieses in der Wissenschaft umstrittenen Phänomens wird am häufigsten der Helligkeitskontrast genannt, der an den Flächen zwischen den Eckpunkten nicht so groß ist wie entlang der Kanten der Quadrate. Je weiter man die Quadrate auseinanderzieht, um so schneller verschwindet dieser Effekt.

Der Op Art - Künstler Victor Vasarely wendet unterschiedliche Möglichkeiten optischer Täuschungen in seinen Bildern und Grafiken an. Man kann diese Arbeiten als Spiel oder Experiment mit den Gesetzen der Wahrnehmung sehen, das auf der „Trägheit“ des Auges und der Irritation des Betrachters aufbaut. Ein gleichmäßiger Untergrund (Schachbrett, schwarze und weiße Quadrate) wird aufgelöst, aufgebrochen. Durch den harten Schwarz-Weiß-Kontrast der Elemente entsteht zudem ein Flimmereffekt, der die Bilder „bewegt“ erscheinen lässt.

 

 

 

ad 2.) „miteinander – jung und jünger“ in der Seniorenresidenz Hoffmannpark

 

Zeitplan:

Beginn: 8:30

S werden instruiert (was, wann, wo): 8:30 – 10:00

Stationenbetrieb Vormittag: 10:00 bis 11:30

Mittagspause für Bewohner  12 – 15 Uhr (essen – schlafen –Jause)

Rollstuhlrally für SchülerInnen: 12 – 13 Uhr

Mittagspause für SchülerInnen 13 – 14 Uhr

Stationenbetrieb Nachmittag: 15:00 bis 16:30

Wegräumen (Feedback)

Ende: 17:00

 

Beteiligte SchülerInnen:

4 vom SPZ, 15 von der NMS , 20 vom Gym;

Jeweils 5 SchülerInnen mit 5 BewohnerInnen ergeben eine Gruppe -> 7 Gruppen

 

Beteiligte HelferInnen:

SPZ Purkersdorf: Annemarie Schaufler
Hoffmannpark: Mirjam Fischer Nilsson + Ursula Brunnbauer
Rotes Kreuz:
NMS: Claudia Schmidt
Gym Purkersdorf: Elisabeth Mader + Stefan Sampt           

Rk. Pfarre Purkersdorf SR Maria Fides

Musikschule: Karl Prieler

 

Stationen:               

  • Bewegungsstation (tanzen) – Animation
  • Erste Hilfe – Rotes Kreuz
  • Gefühls-, Tast- und Riechstation – Rotes Kreuz
  • Kreativstation (malen, basteln) – Claudia Schmidt
  • Spielestation (Brettspiele) – Elisabeth Mader
  • Leseecke (Märchen) – Stefan Sampt
  • Bewegungsstation (Rollstuhlfahrer; mit Material) – SR Maria Fides
  • Musikstation (trommeln) -

 

Durchführung:

Jede Gruppe wechselt pro Halbtag einmal mit einer anderen Gruppe. (45min pro Station inkl. Wechsel – realistische Betriebszeit: 30min pro Station) Wechselzeiten: 10:45, 15:45

Jede Gruppe hat am Ende des Tages 4 Stationen besucht.

Die Einteilung der Gruppen erfolgt nach der endgültigen Fixierung der Stationen und ihres zugeordneten Austragungsortes. Jede Gruppe bekommt am Tag selbst einen eigenen Plan. (Orientierung zeitlich und örtlich)

 

 

„Jahr der Generationen“. Unter diesem Titel fand das heurige Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ statt. An die 40 SchülerInnen des Gymnasiums, der NMS und des SPZ Purkersdorf organisierten einen Stationenbetrieb für SchülerInnen und BewohnerInnen der Seniorenresidenz Hoffmannpark. Je ein/e SchülerIn begleitete eine/n BewohnerIn einen Tag lang bei den Stationen. Unterstützt wurden sie von den Animatoren des Hoffmannparks, dem Roten Kreuz, der Musikschule und der kath. Pfarre Purkersdorf. Es wurde getanzt, gesungen, getrommelt, vorgelesen, gebastelt, trainiert, Erste Hilfemaßnahmen geübt, Düfte analysiert, … Es war ein Tag der strahlenden Gesichter.

 

 

Ad 3.) „miteinander – füreinander“ im Sozialzentrum SeneCura

Am Abend des 18.10.2012 fand der Höhepunkt des Projekts „Miteinander – Füreinander in Purkersdorf“ im Rahmen einer Lesung mit einer Ausstellung zahlreicher Kunstwerke des Senecura und des BG/BRG Purkersdorf statt.

Die Klassen 6A und 7C des BG/BRG Purkersdorf sprachen am Beginn dieses Projekts mit den BewohnerInnen des Pflegeheims Senecura Purkersdorf und verfassten dann anhand deren Lebensereignisse und -erfahrungen Kurzprosa. Bei der Lesung wurden einige der so entstandenen Texte gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Senecura vorgetragen. Die Mitarbeiterinnen lasen passend zu dem Thema des Abends aus Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“. Der ganze Abend wurde von Judith Kühleitner und Jonas Reiter aus der 7C professionell moderiert. Alle Texte der SchülerInnen waren zuvor auf CDs aufgenommen worden, die auch mit den Kunstwerken an diesem Abend verkauft wurden. Durch dieses gelungene Projekt konnten wichtige Beziehungen zwischen den Jugendlichen und den BewohnerInnen des Senecura geknüpft werden. Mit den Erlösen wurde einem kleinen Jungen sein Herzenswunsch, einmal ans Meer zu fahren, erfüllt.

Daniel Slavčev

 

 

 

 

5. Alle beteiligten Lehrer/innen, mit Email-Adresse

 

Mag. Harald Koeck, harald.koeck@gympurkersdorf.ac.at

Mag. Elisabeth Mader,  elisabeth.mader@gympurkersdorf.ac.at

Mag. Stefan Sampt, stefan.sampt@gympurkersdorf.ac.at

Mag. Philipp Riedl, philipp.riedl@gympurkersdorf.ac.at

Mag. Hannes Hamböck, hannes.hamboeck@ gympurkersdorf.ac.at