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PILGRIM PROJEKT 2013/14

„Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte.“
Gen 2,15

 

Bereits im Alten Testament, im Schöpfungspsalm 8 und in den Psalmen 19, 104 und 139, wird uns die Schöpfung als Gottes Werk vorgestellt. In Genesis 1 erhält der Mensch dann den Auftrag von Gott zur Herrschaft über die Erde. Der Mensch ist als Ebenbild Gottes auch Teil der Schöpfung, er ist Beauftragter Gottes in der Schöpfung und für die Schöpfung. Es heißt: „Machet euch die Erde untertan.“. Damit bekommt der Mensch keinen Freibrief für eine grenzenlose Ausbeutung, sondern zum Herrschen gehören auch Ehrfurcht vor der Schöpfung und Fürsorge, d.h., die Erde liebevoll bebauen, bewahren, gestalten und erhalten.

 

Im Neuen Testament, Römerbrief Kap. 8, wird den Christen die Richtung gewiesen, Gottes Erben zu sein. Es wird Hoffnung für die Schöpfung ausgesprochen. Der Auftrag zur Herrschaft wurde und wird oft missverstanden und im Sinne von grenzenloser Nutzung und Ausbeutung der Schöpfung wahrgenommen, worauf die zunehmenden Umweltkrisen zurückzuführen sind, wie z.B. Zerstörung der Ozonschicht und globale Erwärmung (Treibhauseffekt) mit all ihren negativen Folgen für die ganze Schöpfung, auch für den Menschen.

 

In diesem Sinne wurden in den verschiedensten Fächern und Klassen Projekte in Angriff genommen:

LEO – LEBENSMITTEL UND ORIENTIERUNG

Ausstieg aus der Armutsspirale
Zirka eine Million Menschen leben in Österreich an oder unter der Armutsgrenze. Jeder vierte Betroffene ist ein Kind oder Jugendlicher und längst schon geht die Armut durch alle Bevölkerungsschichten und betrifft immer häufiger auch die Mittelschicht. Allein in Wien sind 270.000 Menschen von Armut betroffen.

Armutsbetroffene Menschen erhalten beim Projekt Le+O zur Entlastung des Haushaltbudgets Lebensmittel zu einem symbolischen Preis. Ziel ist es, ein wohnortnahes und flächendeckendes Angebot in ganz Wien zu schaffen. Gleichzeitig werden die Menschen von diplomierten Sozialarbeitern bedarfsgerecht und individuell beraten und informiert. Damit soll das Projekt den Menschen nachhaltig helfen und ihnen eine Perspektive auf einen Ausstieg aus der Armutsspirale anbieten.
9.000 Tonnen Lebensmittel landen in Wien jährlich im Müll
Positiver Nebeneffekt des Projekts: die Verwertung einwandfreier Lebensmittel, die als Folge überzogener Konsumansprüche als Müll entsorgt würden. Nach wie vor wandern – zu einem großen Teil – einwandfreie Nahrungsmittel von Handel und Industrie Tag für Tag in den Müll. Allen in Wien landen jährlich 9.000 Tonnen brauchbare Lebensmittel im Müll.

 

Aus diesem Grund organisierten 4 Schüler der 4B diese Lebensmittelsammlung für das Flüchtlingshaus „Robert Hammerling Gasse“.


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SMOOTHIES FÜR STRASSENKINDER IN SIERRA LEONE

Am „Tag der offenen Tür“ haben Schülerinnen der 4B die Gäste mit einem „Smoothie-Stand“ begrüßt. Den ganzen Tag wurde Obst und Gemüse gewaschen,  geschnitten,  gepresst und gemixt. Ein fruchtiger und gesunder „Tag der offenen Tür“ zugunsten von Straßenkindern in Sierra Leone.

 

Sierra Leone: Ausbildung und Jobvermittlung für Mädchen mit Gewalterfahrung

 

Vordergründiges Ziel von HOPE+ in Freetown/Sierra Leone ist die (Re)integration von Mädchen mit Gewalterfahrung in die Schule oder in eine Lehrwerkstätte. Nachbetreuung in den Familien und Werkstätten soll die langfristige Nachhaltigkeit des Projekts sicherstellen. Das bereits bestehende Mädchenhaus bietet Schutz und Betreuung für Mädchen, die von Gewalt betroffen sind. HOPE+ baut darauf auf, und will langfristig neue Möglichkeiten für diese Mädchen und jungen Frauen schaffen.

Zu Beginn absolvieren die Mädchen einen 2-monatigen Vorbereitungskurs, wo beispielweise ein Individueller Unterstützungsplan für jedes Mädchen erarbeitet wird. Davon ausgehend wird entweder ein Ausbildungs- oder ein Schulplatz vermittelt. Den Kern des Projekts stellt die 18-monatige Ausbildung dar, die von Sozialarbeitern von Don Bosco Fambul begleitet wird. Durch monatliche Fortschrittskontrollen wird gemeinsam mit den Mädchen eine Zukunftsperspektive erarbeitet. Ebenso übernehmen die Sozialarbeiter Mediation, Beratung und Advocacy, um Probleme zwischen Mädchen und Familienmitgliedern, Lehrern oder Ausbildnern zu vermeiden, sowie um Problemlösungsansätze zu vermitteln. Nach Beendigung der Ausbildung kann es drei mögliche Wege für die Mädchen geben: Die fertig ausgebildete Jugendliche wird von der Werkstätte angestellt, eine andere Anstellung mit Arbeitsvertrag wird gefunden oder die Jugendliche macht sich mit Hilfe eines Mikrokredites, den sie über Don Bosco Fambul erhält, selbstständig. In dieser dritten Projektphase wird die Jugendliche weiterhin von einem Sozialarbeiter begleitet, von dem sie soziopädagogische Unterstützung erhält. Die Unterstützung ist von der persönlichen Situation und dem Arbeitsverhältnis abhängig. Als Teilnehmerin am Mikrokreditprogramm erhält die Jugendliche intensive Betreuung.

 

Projektziele:

Die (Re)integration von Mädchen mit Gewalterfahrung in die Schule oder in eine Lehrwerkstätte soll den Mädchen ermöglichen, ins Arbeitsleben einzusteigen, Selbstvertrauen zu gewinnen und selbstbewusste Bürgerinnen zu werden.

 

Zielgruppe:

Mädchen unter 18 Jahren, die Gewalt erfahren haben (zB häusliche Gewalt, Vergewaltigung, weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsehe, Zwangsprostitution)

 

Direkte Begünstigte: circa 300 Mädchen; vor allem Mädchen, die im Don Bosco Mädchenhaus waren bzw. sind, und die der weiteren Unterstützung bedürfen

 

Indirekt Begünstigte: Familienmitglieder der Mädchen


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Hochbeete für die Seniorenresidenz Hoffmannpark

 

Die SchülerInnen der 4b des Gym Purkersdorf bauten im Rahmen eines fächerübergreifenden Klassenprojekts zwei Hochbeete für die BewohnerInnen der Seniorenresidenz Hoffmannpark. Es wurde sehr hart geschuftet. Wir haben geplant, gestrichen, gebohrt  und mit viel Teamarbeit haben wir 2 wunderschöne Beete geschaffen.

 

Danach bepflanzten wir die Beete mit Gemüse und Kräutern. Hausleiterin Florina Domitrache bedankte sich, in dem sie uns zu einer Jause einlud.

 

Danke an die beiden Sponsoring-Firmen: Greentec in Purkersdorf (www.greentec.at) und Bauhaus Bergmillergasse 1040 Wien.     


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Schulgarten – Projekt

Anfang Mai startete das Projekt „Schulgarten“. Die Baufirma „Gnant“ sponserte 10m3  Erde dafür. Im Schweiße ihres Angesichtes haben SchülerInnen der 3F und 6A im Sportunterricht diesen Berg Erde an den richtigen Platz verfrachtet.

 

Im Biologieunterricht erarbeiteten die SchülerInnen alles Wissenswerte zum Thema Kartoffel und Anbau. In den darauffolgenden Stunden wurde die Theorie in die Praxis umgesetz.

Bereits nach ein paar Wochen zeigte sich der Erfolg. Die Kartoffel trieben aus und die SchülerInnen gossen in der Nachmittagsbetreuung den Garten


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„Fleißig wie die Bienen“

Die Situation von Bienen und anderen Bestäubern in Europa und weltweit

Bienen und andere Bestäubungsinsekten spielen eine entscheidende Rolle im Ökosystem. 90 Prozent der Pflanzenarten müssen durch Insekten bestäubt werden und ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion ist von Bienen und anderen Insekten abhängig. Wenn es keine Bienen mehr gäbe, hätte dies verheerende Folgen für unsere Nahrungsmittelproduktion

 

Wer würde all diese Pflanzen ohne die Bienen bestäuben? Ein Beispiel aus China zeigt, dass Bestäubung per Hand extrem arbeitsintensiv, langsam und kostspielig ist – kann sich Europa das leisten? Gerade sehr vitaminreiche Nahrungsmittel wie Äpfel, Himbeeren, Tomaten und Mandeln würden sehr selten und teuer werden. Der ökonomische Wert der Bienenbestäubung beträgt weltweit ungefähr 256 Mrd. Euro. Bienenschutz zahlt sich auch aus ökonomischer Sicht definitiv aus.

 

Das Problem des Bienensterbens

 

Weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er-Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang der Bienenpopulationen und einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen-Völker. Auch europäische Länder wie die Schweiz sind besonders stark betroffen.

 

Honigbienen produzieren nicht einfach nur Honig; als wichtigster Bestäuber stellen sie den Schlüssel für die Nahrungsmittelproduktion dar. Ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf Bestäubungsinsekten angewiesen. Dazu gehören neben der Biene unter anderen auch die Hummeln, Wespen, Schmetterlinge und Fliegen. Bienen bestäuben 71 von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion stehen. Allein in Europa können mehr als 4’000 Gemüsesorten nur durch den entscheidenden Beitrag von Bienen angebaut werden. Aber in den letzten Jahren sterben mehr und mehr von ihnen, und ganze Völker kollabieren

 

In einer fächerübergreifenden Exkursion lernten die SchülerInnen der 3D und 4F den richtigen Umgang mit Bienen und deren Aufgaben kennen. Durch das Summen führte der Imker Benno Karner (www.bieno.at). Ein bestechender und schmackhafter Ausflug für alle.


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