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Montag, 18. Feb 2019

Auf den Spuren des Krieges...

Anlässlich eines aktuellen Gräberfundes aus dem 30-jährigen Krieg präsentiert das NHM eine Ausstellung über die Möglichkeiten der modernen Anthropologie, Skelette zu analysieren und den sonst anonymen Opfern des Krieges wieder "ein wenig Leben einzuhauchen". Die 6A sowie die Professoren Lengheimer und Krehlik waren bei "CSI Wien" dabei.

 

 

Mit Hilfe der unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Methoden können heutige ForscherInnen aus den Funden von Menschenknochen einiges über die Opfer herausfinden. Neben dem Geschlecht, der Größe oder der Todesursache lassen sich mit Hilfe von Datierungsmethoden und Isotopenanalysen auch Alter, Herkunft und Ernährungsgewohnheiten ungefähr eingrenzen. Die 6A hatte diesbezüglich im NHM selbst die Möglichkeit, die Arbeit eines Forensikers auszuprobieren und einzelne Skelette aus dem Lützener Massengrab zu analysieren. Ziel dieses Workshops war es aber nicht nur, in die Welt der Gerichtsmediziner einzutauchen, sondern auch die Wurzeln und Anfänge von Krieg aufzuspüren und Gedanken zum friedlichen Miteinander zu entwickeln.