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Donnerstag, 28. Nov 2019

Wochenendtrip in die Stadt der Stiegen

Kulturreise zur Biennale di Venezia mit dem Wahlpflichtfach Kunst und Kultur

 
 

 

Am einem Wochenende Anfang September haben wir als Kunst und Kultur Gruppe die Stadt Venedig besucht, um uns dort die Biennale anzusehen. Für uns war sowohl die Reise mit dem Nachtzug, der zugegebenermaßen gemütlicher war als er klingt, als auch der Zielort dieser Wochenendreise eine Premiere, die sich absolut bezahlt gemacht hat.

Als wir früh morgens in Venedig ankamen, nahmen wir ein Bootstaxi, ein sogenanntes Vaporetto, was als eines der Highlights bezeichnet werden kann. Venedig mit seinen verwinkelten Kanälen und schön verzierten Brücken zog uns sofort in seinen Bann. Es scheint, als wäre die Zeit dort stehengeblieben oder als wäre man in einer anderen Welt.

Im Apartment angekommen, waren wir sehr erstaunt, wie schön wir wohnen durften. Wir waren direkt in der Nähe von mehreren Bäckereien und Kaffeehäusern und dort konnten wir es uns immer gut schmecken lassen.


Nach einer kurzen Pause ging es sofort zu den Giardinis. Das sind Länderpavillons, in denen Werke aus der jeweiligen Nation ausgestellt wurden. Wir bekamen dadurch viele Eindrücke des jeweiligen Landes mit, lernten die Kulturen besser kennen und sahen dabei inspirierende Kunstwerke. Wir hatten mehrere Stunden Zeit, um uns in Ruhe die einzelnen Pavillons anzusehen.

Am späten Nachmittag spazierten wir entlang der Meerespromenade zum bekannten Markusplatz, der nicht weit von unserem Apartment entfernt war. Dort machten wir unserem Dasein als Touristen alle Ehre und schossen zahlreiche Fotos, wobei wir die Atmosphäre der Stadt, die nicht ohne Grund den Namen „Die Stadt der Stufen“ trägt, in uns aufsaugten. Um den Tag abzurunden, machten wir uns noch einen gemütlichen Abend in unserer Wohnung, aßen vorzüglich und spielten noch lustige Gesellschaftsspiele.

Am nächsten Tag ging es für uns schon früh raus, da wir noch den zweiten Teil der Biennale, das „Arsenale“, eine ehemalige Schiffswerft, besuchten. Für ein paar Stunden gingen wir durch diese riesigen Hallen und schauten uns zahlreiche Kunstwerke an. Die Biennale war sehr interessant und wir hätten dort gerne viele weitere Stunden verbracht.

Danach gingen wir im strömenden Regen quer durch Venedig, um beim Peggy Guggenheim Museum zu landen, wo uns Kunstwerke von Pablo Picasso und Jackson Pollock begegneten. Dort entdeckten wir auch das Grab der Kunstsammlerin Peggy Guggenheim und die ihrer geliebten Hunde. Man konnte vor Ort auch Näheres über ihre bewegte Lebensgeschichte erfahren.

An diesem Abend traten wir bereits unsere Heimreise nach Purkersdorf an. Nachdem wir unsere Sachen vom Apartment geholt hatten, kehrten wir zum Bahnhof zurück, setzten uns ans Wasser und genossen die letzten paar Minuten in Venedig. Die Kanäle, die Vaporettos, die vielen Stufen und die Palazzi machten die Atmosphäre dieser Stadt einzigartig und den Abschied schwer. Die ruhige Stimmung ohne dröhnenden Straßenverkehr und der Charme der Wasserstadt hat uns verzaubert! Viele Fotos werden uns noch lange an diese (zu) kurze Reise erinnern!