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Auf den Spuren des Judentums in Wien

Im April besuchten die Klassen 3A und 3C die Synagoge und das jüdische Museum in der Wiener Innenstadt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Unterricht bereits viele Themen rund um das Judentum behandelt und konnten nun ihr Wissen vor Ort vertiefen.

Zunächst wurden sie von einem Mitglied der jüdischen Gemeinde herzlich begrüßt und in die Synagoge geführt. Hier erfuhren die Schüler:innen, dass es in der Synagoge keine Bilder oder Statuen gibt, sondern die Gläubigen sich zum Beten nur auf die Thora konzentrieren. Auch die Kippa, die traditionelle jüdische Kopfbedeckung, durften die Schüler selber aufsetzen.

Anschließend ging es weiter ins jüdische Museum. Hier wurden den Kindern zahlreiche Exponate gezeigt, die ihnen die Geschichte und Kultur des Judentums näherbrachten. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von den zahlreichen Gegenständen aus dem Alltag der Juden.

Am Ende des Besuches zeigten sich alle Schülerinnen und Schüler begeistert und beeindruckt von den Eindrücken, die sie in der Synagoge und im Museum gesammelt hatten. Die meisten hatten vorher noch nie eine Synagoge von innen gesehen und sich auch sonst kaum mit dem Judentum beschäftigt. Durch den Besuch konnten sie nun viel Neues lernen. Es geht auch darum, dass gerade in einer Gesellschaft, die immer bunter und vielfältiger wird, der Respekt und das Verständnis für andere Religionen und Kulturen lebendig bleibt. Der Besuch in der Synagoge und im jüdischen Museum war hierfür ein wichtiger Schritt.

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