Auszug:
Ungewohnt, aber mit Herz, doch er erlitt am Ende großen Schmerz.
Sprachlich litt das Stück mitnichten, denn Cyrano, der weiß zu dichten.
Die Stimme war sehr warm und hatte auch noch Charme.
Die Musik, welche mich entzückte, war gut, doch die Sicht eine die mich bedrückte.
Die Sicht war schlecht, doch das Gefecht mit den Degen war sehr gut.
Ich habe nicht viel mitbekommen und auch kein Wissen mitgenommen.
Am Schluss war ich sehr verwirrt, ich dachte ich habe mich verirrt.
Cyrano hatte eine große Nase,
Roxanne hatte ein Kleid an, weiß wie ein Hase.
Das Schlagzeug ließ das Theater erbeben,
und die T-Shirts in die Luft schweben.
Schlechte Sicht, noch einmal brauch' ich das nicht.
Schauspielleistung und Sprache haben uns entzückt, die Länge des Stücks aber bedrückt.
Doch am Ende des Stücks findet die Poesie ihr Ende und Cyranos letzte Worte bleiben trotz größter Anstrengung bruchstückhaft: „Der Held hat schließlich immer das letzte…hat immer das letzte… hat immer… letzte… hat immer das letzte… hat immer… immer…“