In der Praxis musste die Wasserhärte mittels Komplexometrie bestimmt werden. Dabei nutzt man aus, dass sich ein Indikator verfärbt, sobald sich keine freien Calcium-Ionen mehr in Lösung befinden, welche in den synthetisch hergestellten Proben die einzigen, für die Wasserhärte verantwortlichen, Ionen waren. Weiters musste, wie schon letztes Jahr, mittels einer Säure-Base-Titration die Konzentration einer Magensäure (Salzsäure) bestimmt werden.
Auch mussten wieder verschiedene organische und anorganische Proben mittels „Tüpfeln“ bestimmt werden. So zum Beispiel Nickel(II)sulfat, Eisen(III)chlorid, oder auch Butan-1,4-diol, ein wichtiger Ausgangsstoff für verschiedene Kunststoffe.
Dieses Jahr dürfen die neun Bestplatzierten dann für drei Tage zum Landeswettbewerb fahren, welcher vom 27. bis 29. April in Wiener Neustadt stattfindet, und dort ihr Können unter Beweis stellen.