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Kurswettbewerb der Chemieolympiade 2025/26

Am 16. und 17. März stellten sich die Chemieolympionikinnen und Chemieolympioniken beim Kurswettbewerb einem theoretischen und praktischen Teil, um sich für den Lan¬deswettbewerb zu qualifizieren.

In der Theorie musste die Menge an Wärme berechnet werden, die freigesetzt wird, wenn man 1 m3 beziehungsweise 680 g Erdgas verbrennt; ungefähr 37 000 kJ. Weiters war ein Rät­sel zu „rätselhaften Alphabet-Elementen“ zu lösen. Ein kurzer Auszug daraus:

In der Praxis musste die Wasserhärte mittels Komplexometrie bestimmt werden. Dabei nutzt man aus, dass sich ein Indikator verfärbt, sobald sich keine freien Calcium-Ionen mehr in Lö­sung befinden, welche in den synthetisch hergestellten Proben die einzigen, für die Wasser­härte verantwortlichen, Ionen waren. Weiters musste, wie schon letztes Jahr, mittels einer Säure-Base-Titration die Konzentration einer Magensäure (Salzsäure) bestimmt werden.

Auch mussten wieder verschiedene organische und anorganische Proben mittels „Tüpfeln“ be­stimmt werden. So zum Beispiel Nickel(II)sulfat, Eisen(III)chlorid, oder auch Butan-1,4-diol, ein wichtiger Ausgangsstoff für verschiedene Kunststoffe.

Dieses Jahr dürfen die neun Bestplatzierten dann für drei Tage zum Landeswettbewerb fahren, welcher vom 27. bis 29. April in Wiener Neustadt stattfindet, und dort ihr Können unter Beweis stellen.

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