Wir erkundeten das Zahlensystem der Mayas, das auf der Grundzahl 20 basiert und – neben den Babyloniern – zu den ersten gehörte, die ein Symbol für die Null entwickelten. Ebenso lernten wir das babylonische Zahlensystem mit der Grundzahl 60 kennen; beeindruckend ist, dass ihre Rechnungen, einst mit Griffeln in weiche Tontafeln gedrückt, noch heute – rund 3800 Jahre später – erhalten sind.
Auch das dezimale Zahlensystem der Ägypter, die ihre Berechnungen auf Papyrus festhielten, sowie das römische Zahlensystem standen auf unserem Programm – letzteres wirkt im Vergleich zu den anderen erstaunlich umständlich.
Darüber hinaus beschäftigten wir uns mit der Fibonacci-Folge, die um 1200 von Leonardo Fibonacci in Italien beschrieben wurde und verblüffende Zusammenhänge in der Natur offenbart. Zum Abschluss wurden wir selbst kreativ: Wir erfanden eigene Zahlenfolgen oder entschlüsselten die zugrunde liegenden Algorithmen.
Eines wurde dabei besonders deutlich: Mathematik steckt voller faszinierender Rätsel und überraschender Entdeckungen!