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Reale Eindrücke aus einer anderen Welt: Zoom-Gespräche mit Israels Schulen

Wir, die 8B, haben im Rahmen des Geschichte-Unterrichts Kontakt mit Schüler*innen aus israelischen Schulen aufgenommen.

Zuerst haben wir mit der Carmel Zvulun School, einer jüdischen Schule in der Nähe von Haifa, und dann mit der Galil School, eine sich in Nazareth befindliche Schule mit mehrheitlich palästinensischen, aber auch christlichen Schüler*innen, Gespräche über Zoom geführt. Wir haben über Geschichtliches, aber auch viel über Persönliches und Gemeinsamkeiten gesprochen. Die Unterhaltungen waren in beiden Fällen sehr spannend und bereichernd! Hier einige unserer Eindrücke, mehr gibt es in der Schulzeitung!
(Amelie Riedl, 8B)

"Mir persönlich haben die Gespräche sehr gut gefallen, es war eine interessante Erfahrung mit komplett fremden Schüler*innen zu reden und ihre Sichtweisen und Meinungen zu hören. In beiden Gesprächen ist auch Religion kurz Thema gewesen, beim ersten Mal hat sich rausgestellt, dass sie kaum religiös sind, erst einmal in ihrem Leben in einer Synagoge waren und Religion nur bei traditionellen Festen eine Rolle für sie spielt. Bei den anderen hat das ganz anders ausgeschaut, Religion spielt für die beiden Schüler*innen eine wesentlich größere Rolle. Sie haben auch gesagt, dass sie das Gefühl haben, von allen vernachlässigt und vergessen zu werden, es würde sich nur auf andere Gruppen und Länder konzentriert werden."

"Wir haben von den palästinensischen Schüler*innen erfahren, dass Religion ein sehr wichtiger Aspekt in ihrem Leben ist. Außerdem haben sie erzählt, dass sich die nicht-jüdischen Schüler*innen sehr benachteiligt fühlen und bestimmte Berufe (wie z.B. Pilot*in) nicht ausüben können."

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