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Ostereiersuche “auf Informatik”

Bevor Programmierer*innen ein Programm schreiben, legen sie oft zuerst die Reihenfolge der Schritte oder Befehle fest. Das nennt man Algorithmus.

In der letzten Informatik-Einheit vor Ostern haben sich die Mädchen der 5c mit dem Thema auseinandergesetzt. Dazu haben sie Beispiele aus unserem Alltag analysiert, die als Algorithmus beschrieben werden können, wie beispielsweise Kochrezepte, Anleitungen und Wegbeschreibungen.

 

Dabei sind sie selbst tätig geworden und haben eine Wegbeschreibung für ihre Sitznachbarin geschrieben, um einen bestimmten Klassenraum in der Schule zu erreichen. Der Klassenraum soll dabei nicht benannt werden. Der Weg zu diesem Klassenraum soll möglichst detailliert sein und Anweisungen wie „Gehe einen Schritt nach vorn“, „Steige eine Stufe“ oder „Drehe dich nach …“ enthalten. Die Anweisung haben sie mit Hilfe einer Liste und eines Programmablaufplans mit dem Programm "Visio" geschrieben. Im Anschluss haben sie diese Anleitung mit ihrer Sitznachbar*in ausgetauscht und versucht den "geheimen" Klassenraum zu erreichen. 

 

Mit dieser Ostereiersuche “auf Informatik” haben die Schülerinnen ein Bewusstsein für den Algorithmus-Begriff gebildet. Sie wissen jetzt, dass 

  • ein Algorithmus eine Folge von Anweisungen ist (Reihenfolge). 
  • ein Algorithmus bei beliebig häufiger Wiederholung für gleiche Eingabewerte und gleiche Rahmenbedingungen immer zum gleichen Ergebnis führt (Determiniertheitheit).
  • das Ergebnis eines Algorithmus immer zu einem richtigen Ergebnis führt (Korrektheit).
  • durch einen Algorithmus eine Aufgabe in endlich vielen Schritten erledigt wird (Endlichkeit).
  • die Schrittfolge eines Algorithmus immer gleich ist und immer zu einem eindeutigen Ergebnis führt (Eindeutigkeit).
  • jede einzelne Anweisung eines Algorithmus vom Computer (vom Mensch) ausführbar ist (Ausführbarkeit).

Außerdem kennen die Schülerinnen nun verschiedene Beispielformen einen Ablauf zu beschreiben.

 

Frohe Ostern! 🙂

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