Das am Museumsplatz platzierte Gebäude lässt schon von außen staunen. Wir besuchten die Ausstellung des berühmten Künstlers Adam Pendleton. Er arbeitet sehr viel mit Druck und eher weniger mit echten Pinselstrichen. Außerdem fällt einem gleich auf, dass er nicht viele Farben auf einmal verwendet. Im ersten Stock sieht man diverse Gemälde, die nur schwarz und eine weiter Farbe haben. Wenn man sich all diese Gemälde anschaut, erkennt man in jedem Buchstaben die dann die Worte „Black-Dada“, welche zeigen sollen, dass er sich bei seinen Bildern sehr viel durch den Dadaismus inspirieren lassen hat. Im zweiten Stockwerk sieht man nur schwarz-weiß Kunstwerke. Diese bestehen Großteils wieder nur aus Druck und auch aus Sprayfarben. Auch die Wände sind alle nur in schwarz und weiß.
Adam Pendleton war ein homosexueller Künstler, was man auch in seinem Gemälde mit der Aufschrift „We are not“, erkennen kann. Dies ist ganz in schwarz und weiß und soll einem die Botschaft übermitteln, dass es ok ist so zu sein wie man ist und sich nicht nur an das schwarz-weiß Denken der Gesellschaft anpassen muss.
Alles in Allem war es eine sehr spannende Ausstellung, bei der man viel lernen konnte. Außerdem ist die Ausstellung für Schüler komplett kostenlos. Es ist also auf jeden Fall wert, sie sich anzuschauen.