Im Mittelpunkt stand diesmal vor allem der Künstler selbst: Wir erfuhren, dass KAWS ursprünglich aus der Street-Art-Szene kommt und daher oft als Streetartist bezeichnet wird. Künstler dieser Richtung arbeiten häufig im öffentlichen Raum und überschreiten dabei manchmal bewusst Grenzen – sowohl künstlerisch als auch rechtlich.
Besonders spannend war, dass KAWS mit großen Unternehmen zusammenarbeitet, zum Beispiel mit Lucasfilm, das hinter Star Wars steht. Gleichzeitig hat er aber auch Werke ohne Genehmigung im öffentlichen Raum gestaltet, etwa durch das Verändern von Werbeplakaten. Solche rechtlichen Auseinandersetzungen sind für viele Streetartists nicht ungewöhnlich.
Die Führung zeigte uns, wie eng Kunst, Popkultur und Gesellschaft miteinander verbunden sind. Der Besuch war zwar kürzer, aber trotzdem sehr lehrreich und hat uns einen neuen Blick auf moderne Kunst eröffnet.