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50 Jahre Higgs-Boson und Higgs-Mechanismus

Im Jahr 1964 postulierte der britische Physiker Peter Higgs die Existenz eines bis dahin noch unbekannten Teilchens. Das später nach ihm benannte „Higgs-Teilchen“ sollte im Rahmen des Standardmodels der Elementarteilchenphysik dafür verantwortlich sein, dass die fundamentalen Bausteine der Materie (wie zum Beispiel die Elektronen) ihre Masse erhalten.

Im Juli 2012 wurden im LHC (Large Hadron Collider) im europäischen Elementarteilchenforschungszentrum CERN in Genf im Rahmen eine Experiments Hinweise dafür gefunden, dass das „Higgs-Teilchen“ (in den Medien auch oft als „Gottesteilchen“ bezeichnet) und der dazugehörige „Higgs-Mechanismus“ tatsächlich existieren. Nach eingehender Datenanalyse wurde im März 2013 die Existenz des Higgs-Teilchens bestätigt. Das Teilchen ist elektrisch neutral, hat den Spin 0 und eine Lebensdauer von lediglich 10-22s.

Peter Higgs und Francois Englert erhielten im Jahr 2013 für die Entwicklung des „Higgs-Mechanismus“ den Nobelpreis für Physik.

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